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Reiseveranstalter büßen bis zu
20 % ihres Umsatzes ein
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(GA) - Das Sommergeschäft bei Europas größtem
Reiseveranstalter TUI ist der Hannoversche Allgemeine Zeitung zufolge nur
schleppend angelaufen. Die Buchungen für die kommende Saison lägen bislang um
etwa 20 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres, schrieb die Zeitung am
Samstag. Ein TUI-Sprecher räumte einen Rückgang der Buchungen ein, ohne die
Zahl zu bestätigen. Zuletzt seien die täglichen Buchungen für den Sommer aber
sogar wieder auf das Vorjahresniveau gestiegen.
«Um die Situation richtig zu bewerten, muss man wissen, dass derzeit so
kurzfristig wie nie zuvor gebucht wird», sagte Unternehmenssprecher Mario Köpers
der dpa. «Das bedeutet natürlich, dass wir momentan noch nicht so viele
Buchungen eingefahren haben, wie normalerweise um diese Zeit». Das heiße aber
nicht, dass tatsächlich auch weniger Menschen reisten.
Der schärfste TUI-Konkurrent am deutschen Markt, Thomas Cook (Oberursel), liegt
auch für das endende Wintergeschäft im zweistelligen Prozentbereich hinter den
Buchungszahlen des Vorjahres zurück. Für den Sommer seien Aussagen zu früh,
sagte ein Sprecher am Sonntag. Erst Anfang Februar seien die Zahlenverlässlicher.
Generell sei aber ein Trend zu kurzfristigerem Buchungsverhaltenerkennbar.
Thomas Cook stellt sich insgesamt auf rückgehende Buchungen ein. Deshalb
startete der Konzern ein Programm, mit dem unternehmensweit 530 Millionen
Eurogespart werden sollen. Gleichzeitig kurbeln einzelne Marken, etwa
Neckermann, mit verlängerten Rabatten für Frühbucher oder Zugaben von 100
Euro je Kind für Familien in der Hauptreisezeit die Nachfrage an.
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